Von allen Themen rund ums E-Auto ist die THG-Quote wahrscheinlich das, bei dem am meisten Geld einfach liegen gelassen wird – aus reiner Bequemlichkeit oder weil viele gar nicht wissen, dass es sie gibt.

Was ist die THG-Quote überhaupt?

Kurz erklärt: Mineralölkonzerne und Kraftstoffanbieter sind in Deutschland gesetzlich verpflichtet, den CO₂-Ausstoß ihrer Kraftstoffe zu reduzieren. Schaffen sie das nicht selbst, können sie stattdessen CO₂-Einsparungen von anderen zukaufen – zum Beispiel von dir, wenn du ein E-Auto fährst. Denn dein Auto verursacht schlicht keine Emissionen aus fossilem Kraftstoff, und genau diese Einsparung lässt sich als Zertifikat verkaufen. Praktisch heißt das: Du meldest dein E-Auto einmal im Jahr bei einem Anbieter an, und der übernimmt den Rest – du bekommst eine Prämie ausgezahlt.

Wichtig: Das gilt nur in Deutschland

Ganz ehrlich, weil mich das selbst schon öfter gefragt wurde: In der Schweiz können wir von der THG-Quote leider nicht profitieren, das ist ein rein deutsches Fördermodell. Fährst du aber in Deutschland ein E-Auto, solltest du dir dafür wirklich bewusst Zeit nehmen – es ist im Grunde Geld, das dir sowieso zusteht, du musst es dir nur abholen.

Warum die Wahl des Anbieters entscheidend ist

Nicht jeder Anbieter zahlt gleich viel oder gleich zuverlässig aus. Wenn du den richtigen Anbieter wählst, kann sich die jährliche Prämie ziemlich genau mit dem decken, was du fürs Laden zu Hause oder am Supercharger im Jahr ausgibst. Anders gesagt: Der Strom, den du tankst, ist dank der Prämie im Grunde schon bezahlt – du fährst über weite Strecken quasi gratis.

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