Du hast dir deinen Traum vom Tesla erfüllt, fährst glücklich vom Hof und denkst an nichts Böses. Doch schon beim ersten Reifenwechsel, beim TÜV oder bei einer kleinen Panne droht der absolute Albtraum: Ein falscher Handgriff mit dem Wagenheber – und die teure Antriebsbatterie im Unterboden ist Schrott. Schaden: Schnell mal 12.000 Euro oder mehr.
Warum das so ist und warum vier kleine Gummiteile für ein paar Euro in jeden Tesla-Kofferraum gehören, erfährst du in diesem Beitrag.
Das Problem: Der empfindliche Unterboden
Im Gegensatz zu herkömmlichen Verbrennern besteht der gesamte Unterboden eines Tesla aus der riesigen Lithium-Ionen-Batterie. Um das Auto sicher anzuheben, gibt es am Rahmen vier ganz spezifische Aufnahmepunkte. Das Problem dabei:
Die Lösung: Was sind Jack Pads (Hebekissen)?
Genau hier kommen sogenannte Jack Pads in Spiel. Das sind spezielle, passgenaue Gummipuffer, die vor dem Anheben einfach von unten in die dafür vorgesehenen Löcher am Tesla-Rahmen gesteckt werden. Sie funktionieren wie ein Schutzschild und sorgen dafür, dass Hebebühnen oder Wagenheber nur den stabilen Rahmen berühren.
Das Problem mit den Werkstätten und dem TÜV
Selbst wenn du deine Reifen in einer Werkstatt wechseln lässt: Wenn das keine spezielle Tesla-Werkstatt ist, kennen viele Mechaniker diese Besonderheit nicht und setzen den Wagenheber falsch an.
Mein dringender Tipp: Kaufe dir ein Set Jack Pads und lege es fest in den Frunk oder die Kofferraum-Mulde deines Tesla. Wenn du zum Reifenwechsel fährst, legst du die Pads einfach auf den Beifahrersitz. Die Werkstätten sind in der Regel extrem dankbar dafür!
Wo gibt es die passenden Jack Pads?
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